Olympiasieger starten durch mit ElitePlus

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15 weitere Athleten, darunter zahlreiche
Olympiasieger, sind in die ElitePlus-Förderung der Sporthilfe
aufgenommen worden / Bislang 36 Medaillenkandidaten für Rio 2016
profitieren vom gemeinsamen Förderprogramm mit PwC und erhalten 1.500
Euro im Monat

Die Deutsche Sporthilfe hat 15 weitere Top-Athleten in das von der
PricewaterhouseCoopers AG (PwC) finanzierte Förderprogramm ElitePlus
aufgenommen. Neu dabei sind unter anderen sieben Olympiasieger. Über
die zusätzliche Förderung freuen dürfen sich Fechterin Britta
Heidemann, Goldmedaillengewinnerin von 2008, die 2012 siegreichen
Vielseitigkeitsreiter Sandra Auffarth und Michael Jung sowie die
Ruderer aus dem Gold-Achter von London, Andreas Kuffner, Maximilian
Reinelt, Martin Sauer und Kristof Wilke. Teamkollege Eric Johannesen
gehört schon seit März zum Programm ElitePlus.

Die aktuell 36 ElitePlus-geförderten Athleten aus 14 Sportarten,
darunter nun elf Olympiasieger und weitere neun Weltmeister, erhalten
monatlich 1.500 Euro, um sich bestmöglich auf die Olympischen
Sommerspiele vorbereiten zu können. „Wie erfolgreich dieses
Förderprogramm ist, zeigt die Erfolgsbilanz von London. Von den
damals 33 ElitePlus-Athleten haben 17 eine Medaille gewonnen“, sagte
Jörg Adami, Direktor Förderung und Mitglied des Vorstands der
Deutschen Sporthilfe. „Alle aufgenommenen Athleten haben bereits
gezeigt, dass sie zur absoluten Weltspitze gehören. Wir wollen dabei
helfen, dass dies auch 2016 in Rio möglich wird.“

Britta Heidemann, die schon im Vorfeld der Olympischen Spiele 2012
zum ElitePlus-Förderprogramm zählte und in London Silber gewann,
meinte zur erneuten Aufnahme: „Allein schon die Qualifikation für Rio
ist eine große Herausforderung. Umso wichtiger ist es, sich in dieser
wichtigen Phase im Vorfeld der Olympischen Spiele voll auf das
Sportliche konzentrieren zu können. Die ElitePlus-Förderung hat mir
schon vor London sehr geholfen und hilft auch jetzt wieder ungemein.“
Dank der Unterstützung von Partner PwC können für Rio etwa 50
Athleten vom ElitePlus-Programm profitieren. 22 Plätze wurden bereits
zum 1. März 2015 vergeben. Da Thomas Lurz jedoch seine Karriere
Anfang Mai beendet hat, wurde dessen Platz im Förderprogramm wieder
frei und wird nun in einer weiteren Aufnahmerunde erneut vergeben. In
den nächsten Wochen und Monaten sind von der Sporthilfe weitere
Aufnahmen vorgesehen.

Mögliche Athleten werden von den Fachverbänden vorgeschlagen und
vom Gutachterausschuss der Sporthilfe ausgewählt. Dieser ist mit
ehemaligen Spitzensportlern und Vertretern von Deutschem Olympischen
Sportbund und Bundesinnenministerium besetzt. Eingeführt wurde die
ElitePlus-Förderung 2011, um die Sportlerinnen und Sportler in ihrer
Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in London zu unterstützen.

Das Fördermodell ElitePlus soll Medaillenkandidaten, die nicht
über eine alternative Absicherung (z.B. als Mitglied der
Sportfördergruppe der Bundeswehr) verfügen, trotz Studiums oder
Ausbildung eine optimale Vorbereitung auf die Olympischen Spiele
ermöglichen.

Einer der Top-Athleten, denen diese Unterstützung zu Teil wird,
ist nun auch Dimitrij Ovtcharov. Der Tischtennis-Ausnahmespieler,
Silbermedaillengewinner von Peking und zweifache Bronzegewinner von
London, könnte bei den anstehenden Europaspielen in Baku einen großen
Schritt in Richtung seiner dritten Olympia-Teilnahme machen. In Rio
soll dann möglichst die vierte Medaille folgen: „Bislang konnte ich
drei Medaillen sammeln, womit ich sehr zufrieden bin. Nur mit den
bisherigen Farben bin ich noch nicht ganz einverstanden.“ Um sich
direkt für Rio zu qualifizieren muss Ovtcharov die Einzelkonkurrenz
der Europaspiele für sich entscheiden. Gelingt dies nicht, besteht
für ihn immer noch die Chance, sich entweder im April 2016 beim
Qualifikationsturnier in Istanbul oder über die Olympia-Weltrangliste
sein Ticket zu sichern.

Neu aufgenommene Sportler (nach Sportarten):

Beachvolleyball
Britta Büthe, Stuttgart (BW), MTV Stuttgart
Katrin Holtwick, Berlin (B), Seaside Beach Club Essen
Laura Ludwig, Berlin (B), Hamburger SV
Ilka Semmler, Berlin (B), Seaside Beach Club Essen

Fechten
Britta Heidemann, Köln (NRW), TSV Bayer 04 Leverkusen
Nicolas Limbach, Köln (NRW), TSV Bayer Dormagen

Mountainbike
Moritz Milatz, Freiburg (BW), Koch Engineering-Müsing Racing Team

Reiten
Sandra Auffarth, Ganderkesee (NI), RV Ganderkesee
Michael Jung, Horb am Neckar (BW), Gestüt Kirchberg

Rudern
Malte Jakschik, Dortmund (NRW), RV Rauxel
Andreas Kuffner, Berlin (B), Berliner Ruder-Club
Maximilian Reinelt, Dortmund (NRW), Ulmer Ruderclub Donau
Martin Sauer, Dortmund (NRW), Berliner Ruder-Club
Kristof Wilke, Dortmund (NRW), Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

Tischtennis
Dimitrij Ovtcharov, Springe (NI), Fakel Gazprom Orenburg (RUS)

Bereits aufgenommene Sportler (nach Sportarten):

Bahnradsport
Maximilian Levy, Cottbus (BBR), RSC Cottbus

Fechten
Maximilian Hartung, Dormagen (NRW), TSV Bayer Dormagen

Judo
Laura Vargas Koch, Köln (NRW), Erster Berliner Judo-Club (EBJC)

Kanu
Max Hoff, Köln (NRW), Kanusport-Gemeinschaft Essen
Franziska Weber, Potsdam (BBR), KC Potsdam

Leichtathletik
Malaika Mihambo, Oftersheim (BW), LG Kurpfalz
Christina Obergföll, Hohberg (BW), LG Offenburg
Thomas Röhler, Jena (THÜ), LC Jena
Silke Spiegelburg, Stuttgart (BW), TSV Bayer 04 Leverkusen
Linda Stahl, Leverkusen (NRW), TSV Bayer 04 Leverkusen

Moderner Fünfkampf
Lena Schöneborn, Berlin, SSF Bonn 05

Mountainbike
Sabine Spitz, Murg (BW), SG Rheinfelden

Ringen
Aline Focken, Krefeld (NRW), KSV Germania Krefeld
Oliver Hassler, Schopfheim (BW), SV Germania Weingarten
Frank Stäbler, Leinfelden-Echterdingen (BW), TSV Musberg

Rudern
Carina Bär, Dortmund (NRW), Heilbronner RG Schwaben
Eric Johannesen, Hamburg, Ruder-Club Bergedorf
Lisa Schmidla, Krefeld (NRW), Crefelder Ruder-Club

Schwimmen
Steffen Deibler, Hamburg, Hamburger Schwimm-Club.
Marco Koch, Darmstadt (HE), DSW 1912 Darmstadt

Taekwondo
Levent Tuncat, Duisburg (NRW), Leopard Lengerich

„Nationale Förderer“ sind Deutsche Lufthansa, Mercedes-Benz,
Deutsche Bank, Deutsche Telekom und Deutsche Post. Sie unterstützen
die Stiftung Deutsche Sporthilfe, die von ihr betreuten Sportlerinnen
und Sportler und die gesellschaftspolitischen Ziele der Stiftung in
herausragender Weise.

Pressekontakt:
Stiftung Deutsche Sporthilfe
Jens kleine Brörmann
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt am Main
Tel: 069-67803 – 512
Fax: 069-67803 – 599
E-Mail: jens.broermann@sporthilfe.de
Internet: www.sporthilfe.de

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