Ostsee-Zeitung: Gewerkschaft der Polizei fordert „intelligente Erkennungssoftware“ auf Bahnhöfen/ GdP-Chef Wendt kritisierte auch den Abbau von Polizei in den Ländern

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Rostock. Der Chef der Gewerkschaft der Polizei
(GdP), Rainer Wendt, hat die Forderung von Bundesinnenminister
Hans-Peter Friedrich (CSU) nach mehr Videokameras in der
Ostsee-Zeitung (Montag), als „zu pauschal“ kritisiert. Wendt
verlangte dagegen, an besonders gefährdeten Plätzen sollte „dringend
intelligente Erkennungssoftware“ eingesetzt werden. Damit könnten
Personen erkannt werden, die sich auffällig verhielten, etwa Taschen
unbeaufsichtigt abstellten. Auch bei Stürzen von Personen oder bei
Prügeleien und Massenaufläufen könne über diese Erkennungstechnik die
jeweilige Polizeileitstelle informiert werden. Es gehe um „den
behutsamen, zielgerichteten Einsatz“ neuester Technik und nicht etwa
um flächendeckende Videoüberwachung, erklärte Wendt.

An die Adresse des Bundesinnenminister gerichtet meinte der
GdP-Chef: „Es nützt nichts, wenn der Bundesinnenminister mehr Kameras
fordert, gleichzeitig Unions-Innenminister in den Bundesländern
jedoch Polizei abbauen.“

Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de

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