Ostsee-Zeitung: Maritimer Koordinator Otto: Bundesregierung hält an Bau von Marineschiffen für Ausland fest Zahl der Beschäftigten im Schiffbau stieg 2011/12 um jeweils 500 an. 2013 könnten es noch mehr werden.

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Rostock. Die Bundesregierung hält am Bau von
Marineschiffen für das Ausland fest. „Diese Produktion darf auf
keinen Fall gefährdet werden“, sagte der Maritime Koordinator der
Bundesregierung, Wirtschaftsstaatsekretär Hans-Joachim Otto (FDP),
Ostsee-Zeitung Online. Der Bau solcher Schiffe allein für die
deutsche Marine werde dem überragenden Knowhow der deutschen Werften
auf diesem Gebiet nicht gerecht. So sei die HDW Kiel Weltmarktführer
beim Bau von nicht atomar angetriebenen U-Booten. Und
Küstenschutzboote, die etwa in Wolgast gefertigt werden, dienten
ebenfalls zur Verteidigung und Stabilisierung der Staaten, an die sie
geliefert würden. „Sie können jedenfalls kaum zu Angriffskriegen oder
zu Menschenrechtsverletzungen missbraucht werden“, sagte Otto.

Nach Ansicht Ottos sind die schlimmsten Folgen der Werftenkrise
überwunden. Die deutschen Schiffbauer hätten „mittel- und langfristig
sehr gute Chancen“ vor allem beim Bau von Spezialschiffen. In den
beiden vergangenen Jahren sei die Zahl der Beschäftigten auf den
Werften, trotz einiger Pleiten, sogar wieder um jeweils 500
gestiegen. „2013 könnten es noch etwas mehr werden“, erwartet der
FDP-Politiker.

Neben der Forschungsförderung mit rund zwölf Millionen Euro hat
der Bund im Vorjahr für etwa 1,9 Milliarden Euro Exportgarantien für
zivile Schiffbauprojekte vergeben.

Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de

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