Pazderski: Anti-IS-Koalition nach Vorbild der Anti-Hitler-Koalition bilden

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Zu den Äußerungen von Frau Merkel, in Syrien den IS
zu bekämpfen und gleichzeitig Assad stürzen zu wollen, erklärt das
AfD-Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski:

„Das ist Gesinnungspolitik samt Realitätsverweigerung auf höchstem
Niveau. Frau Merkel müsste eigentlich wissen, dass man den
sogenannten IS ohne Assad und seine Truppen, aber auch der syrischen
Opposition, nicht besiegen kann. Warum sollte man auch? Assad kann im
Kampf gegen den Terror ein sehr nützlicher Partner sein. Schließlich
kennt er sich in seinem eigenen Land am besten aus. Zum aktuellen
Zeitpunkt seinen Sturz zu fordern, ist schlichtweg Unsinn. Die
Zukunft Assads ist eine Frage für die Nachkriegsordnung Syriens. Ich
habe den Eindruck, dass Frau Merkel nicht an einer ernsthaften Lösung
dieses brisanten Problems interessiert ist.

Ich erinnere an die Anti-Hitler-Koalition, die sehr erfolgreich
war, obwohl die einzelnen Koalitionäre vollkommen verschiedene
Ideologien und Ziele vertraten. Genauso sollte es sich mit der
Anti-IS-Koalition verhalten. Deutschland sollte mit Russland, den
USA, Assad und der syrischen Opposition gegen den IS kämpfen und sich
nicht fortdauernd mit unrealistischen, ideologiegesteuerten
Strategien bei seinen Partnern unbeliebt machen. Merkel verfährt
derzeit nach dem Motto –Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht
nass–. Das kann nicht funktionieren und schwächt den Kampf gegen den
Terror.“

Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
Email: christian.lueth@alternativefuer.de

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