Petry: Schluss mit ideologiegeladener Arbeitsmarktpolitik

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Zu den gescheiterten Verhandlungen der Großen
Koalition über Anpassungen beim Mindestlohngesetz erklärt die
AfD-Vorsitzende Frauke Petry:

„Das Gesetz über den Mindestlohn steckt voller Fehler.
Geringqualifizierte und Beschäftigte in den klassischen
Trinkgeld-Branchen sind zunehmend von Arbeitslosigkeit bedroht.
Hochschulabsolventen wird der Berufseinstieg über Praktika erschwert,
da diese kaum mehr angeboten werden. Der bürokratische Aufwand, der
mit dem Gesetz einhergeht, belastet besonders kleine und mittlere
Unternehmen schwer. Die Liste der Konstruktionsfehler ließe sich noch
lange fortsetzen.

Den neosozialistischen Ideologen der SPD ist die Realität der
Menschen aber offenbar, entweder nicht bewusst, oder – noch schlimmer
– völlig egal. Viel lieber ordnen sie die Interessen der Bürger ihren
eigen parteipolitischen Taktierereien unter.

Auch die Union liefert dabei ein erbärmliches Bild ab. Anstatt der
realitätsfernen Sozialromantik von Andrea Nahles einen Riegel
vorzuschieben, überlässt sie das Feld einer Arbeitsministerin, die
die Arbeitswelt außerhalb ihrer Partei nur vom Hörensagen kennt. Dass
es aber bei der Thematik um die Existenzen von Menschen geht, haben
die Koalitionäre längst aus den Augen verloren. Und Bundeskanzlerin
Merkel regiert ein weiteres Mal präsidial darüber hinweg.

Es ist höchste Zeit die Macken dieses Jobkiller-Gesetzes offen
anzugehen und zu beheben, bevor der bereits entstandene Schaden noch
deutlich gravierendere Ausmaße annimmt.“

Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
Email: christian.lueth@alternativefuer.de

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