„Pflegekurse führen ein stiefmütterliches Dasein“ / Experten raten pflegenden Angehörigen dringend zu Fortbildungen

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Nur die Minderheit aller pflegenden Angehörigen
in Deutschland, 18 Prozent aller Anspruchsberechtigten, nutzt die
Chance, sich fortzubilden, obwohl die Pflegekassen die Kurskosten
übernehmen. „Pflegekurse führen ein stiefmütterliches Dasein“,
kritisiert Professor Frank Weidner, Leiter des Deutschen Instituts
für angewandte Pflegeforschung in Köln, in der „Apotheken Umschau“.
Nicht nur fehlende Informationen, sondern auch das unsystematische
Angebot sind wohl verantwortlich. Viele Menschen haben zudem weder
die Zeit noch die Energie für Pflegekurse. Fachleute raten jedoch
dringend zur Teilnahme. Fachliches Know-how und die Möglichkeit zum
Gedankenaustausch mit anderen Betroffenen kann die Last entscheidend
vermindern. Die meisten Kurse führen Wohlfahrtsverbände wie das
Deutsche Rote Kreuz, die Caritas, die Diakonie und die
Arbeiterwohlfahrt durch.

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frei.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 12/2015 B liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
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