Pflegerinnen und Pfleger und Heime machen einen guten Job / bpa zu „Recherchen“ einer Tageszeitung, eines Fernsehsenders und eines Recherchezentrums

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Zu den heutigen Meldungen über Beanstandungen in
Pflegeheimen erklärt bpa-Präsident Bernd Meurer:

„Einziges Ziel dieser –Recherche– ist es, einen ganzen Berufsstand
und dessen Arbeit durch willkürlich ausgewählte Kriterien, die auch
noch aus dem Zusammenhang gerissen sind, an den öffentlichen Pranger
zu stellen. So eine würdelose Behandlung durch eine auf
Skandalisierung sowie Quote und Auflage abzielende Berichterstattung
haben die Kolleginnen und Kollegen in den Pflegeheimen nicht
verdient. Ganz im Gegenteil. Pflegerinnen und Pfleger und Heime
machen einen guten Job.

Wenn jetzt –Hinz und Kunz– ohne fachliche Eignung beginnen, eigene
Kriterien für die Bewertung von Pflegeheimen festzulegen und damit
unsachliche Zerrbilder in der Öffentlichkeit zu zeichnen, ist das
kein Gewinn für unsere Gesellschaft. Denn Pflegebedürftige und
Angehörige werden durch die Flut der Desinformation verunsichert und
es wird immer schwerer werden, Menschen für Berufe in der Pflege zu
gewinnen.

Missstände müssen benannt werden. Das ist gut und richtig. Darauf
ist diese Berichterstattung aber nicht aus. Sie ist weder
differenziert noch ausgewogen.

Pflegenoten können und sollen den persönlichen Eindruck nicht
ersetzen. Sie erfassen aber alle relevanten Themen, die auch mit den
Kassen und ihres medizinischen Dienstes (MDS) vereinbart sind. Die
Pflegenoten sind für alle Heime und Dienste kostenlos im Internet
einsehbar und geben Hinweise darauf, welche Bereiche genauer
hinterfragt werden sollten. Bei der Auswahl einer stationären
Einrichtung oder eines ambulanten Dienstes sind die Pflegenoten kein
Allheilmittel. Von Beginn an wurde auch von uns darauf hingewiesen,
dass z.B. die Auswahl eines geeigneten Pflegeheims immer damit
verbunden sein soll, dass ich mir als Betroffener und auch als
Angehöriger ein persönliches Bild vor Ort mache.“

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)
bildet mit mehr als 9.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-) stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa
tragen die Verantwortung für rund 275.000 Arbeitsplätze und circa
21.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 21,8 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Olaf Bentlage, Tel.: 030/30 87 88 60

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