phoenix Thema: Iran – Zurück auf der Weltbühne – Dienstag, 2. Februar 2015, 10.45 Uhr

Abgelegt unter: Menschenrechte |





Nach dem historischen Durchbruch bei den
Atomverhandlungen ist der Iran wieder zurück auf der politischen
Weltbühne. Irans Staatspräsident Hassan Ruhani reiste vergangene
Woche nach Italien und Frankreich, um nach dem Ende der Sanktionen
die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu den Ländern
wieder aufleben zu lassen. phoenix-Moderator Michael Krons spricht
mit seinen Gästen Adnan Tabatabai, politischer Analyst, und Michael
Lüders, Nahost-Experte, über ein Land, das, laut seinem Präsidenten,
die positive Stimmung nach dem Atomabkommen für einen Neuanfang
nutzen möchte.

Nach entbehrungsreichen Jahren, in denen die Sanktionen ihre volle
Wirkung entfalten konnten, erhoffen sich die Iraner, aber auch die
westlichen Regierungen, ein neues Kapitel der Beziehungen. Allein mit
Frankreich hat der Iran 20 Abkommen und Verträge abgeschlossen.
Fragen zu Menschenrechten rückten angesichts der wirtschaftlichen
Interessen in den Hintergrund.

Neben Saudi-Arabien ist die Islamische Republik Iran die zweite
große Regionalmacht im Nahen Osten. Das schiitische Land, das seit
der Islamischen Revolution 1979 von einer religiösen Kaste regiert
wird, ist politisch und geostrategisch ein wichtiger Partner, ohne
den die Konflikte in der Region nicht zu lösen sein werden.

Wie sind die Reaktionen nach dem Abkommen im Iran? Wie ist das
politische System aufgebaut, wie viel Macht hat der Präsident? Und
wie steht es um die Menschenrechte?

Die Dokumentation „Iran – Das große Versprechen“ (3sat/2015) von
Katrin Sandmann ist Teil des phoenix Themas.

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