Pirelli HangarBicocca bietet auch 2016 ein Jahr voller moderner Kunst

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Der Event-Kalender 2016 des HangarBicocca ist prall gefüllt. Zahlreiche Ausstellungen bieten den Besuchern spannende Einblicke in die Arbeit moderner Künstler. Hinzu kommen viele Angebote speziell für Familien. Und auch in diesem Jahr ist der Eintritt in das von Pirelli geförderte Museum für zeitgenössische Kunst frei.
Er hat ganze Arbeit geleistet: Vicente Todolì, Intendant des Pirelli HangarBicocca, dem Mailänder Museum für zeitgenössisceh Kunst, konnte bereits Ende 2015 das Ausstel-lungsprogramm der kommenden drei Jahre festziehen. Auf dem Plan stehen neun Aus-stellungen. Dabei wechseln sich international etablierte Künstler mit jüngeren, bislang noch weniger bekannten Kreativen ab.
Ausgestellt wird in zwei separaten Bereichen: Das größere Areal heißt Aisles und erstreckt sich über 9.500 m2. Der kleinere Bereich, Shed genannt, umfasst 1.400 m2. Der Hangar Bicocca gehört zu den größten Ausstellungsflächen in Europa. Das im klassischen Indus-trie-Stil entworfene Gebäude beherbergte einst die Fabrik Ansaldo-Breda. Darin wurden Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer Fläche von 15.000 m2 Eisenbahnwaggons gefer-tigt. 2004 wurde das Industriegebäude umgebaut. Es entstand ein besonderer, flexibel zu verändernder Veranstaltungsort, an dem die Besucher sich mit Themen zeitgenössischer Kunst und Kultur auseinandersetzen können. Selbst überdimensional große Installationen können dort gezeigt werden.
Dazu Vicente Todolí: ?Mit den räumlichen Ausmaßen eines ehemaligen Industriegebäudes wie dem HangarBicocca zu arbeiten, ist eine tolle Herausforderung. Wir haben versucht, den einmaligen Charakter dieses Platzes nicht zu verändern. Vielmehr betonen wir seine Einzigartigkeit. Dabei folgen wir nicht dem Vorbild existierender Ausstellungs-Modelle. Vielmehr versuchen wir, neue Ansätze zu entwickeln. Zum Beispiel, indem wir komplette Werkschauen auf die Besonderheit des Standortes abstellen, und nicht nur einzelne Wer-ke, wie es in der Turbinen-Halle von Monumenta oder im Grand Palais praktiziert wird.“
Das Ausstellungsjahr 2016
Noch bis zum 14. Februar sind im Bereich Aisles Werke des französischen Künstlers Philippe Parreno zu sehen. Kurator der Einzelausstellung ist Andrea Lissoni. Im Bereich Shed werden bis zum 13. März Arbeiten des kosovarischen Künstlers Petrit Halilaj ge-zeigt. Dabei handelt es sich um die erste Ausstellung unter der Leitung der neuen Kurato-rin des Pirelli HangarBicocca, Roberta Tendon.
Vom 07. April bis zum 31 Juli präsentiert der Pirelli HangarBicocca die Ausstellung Doubt mit Arbeiten des belgischen Künstlers Carsten Höller. Gezeigt werden seine wichtigsten Installationen und Skulpturen, darunter auch Werke aus bedeutenden internationalen Sammlungen und Kunsteinrichtungen.
Vom 02. April bis zum 12. September beteiligt sich der Pirelli HangarBicocca mit der Aus-stellung Architektur als Kunst an der XXI. Internationalen Ausstellung der Triennale di Mi-lano.
Vom 28. September bis zum 29. Januar 2017 dauert die Kishio Suga gewidmete Retro-spektive. Dabei handelt es sich um die erste Einzelausstellung eines der führenden Vertre-ters der japanischen Mono-ha Gruppe in Europa. Die Künstler-Gruppe war von 1968 bis 1975 aktiv.
Abschließend wird vom 25. Oktober bis zum 26. Februar 2017 der Franzose Laure Prou-vost, 2013 Gewinner des Turner Preises, einige seiner Hauptwerke vorstellen.
Die langjährige Beziehung von Pirelli zur Kunst konkretisierte sich im Laufe der vergange-nen Jahre in der Gründung zweier Kulturstätten: die Fondazione Pirelli (Pirelli Stiftung) und der HangarBicocca. Die beiden einander ergänzenden Einrichtungen erfüllen zwei wesent-liche Aufgaben. Einerseits pflegen sie die Unternehmensgeschichte sowie dessen Kultur, andererseits ermöglichen sie Besuchern den Kontakt mit neuen künstlerischen Ausdrucks-formen.
Dazu Marco Tronchetti Provera, Executive Vice President und CEO von Pirelli: ?Zeitge-nössische Kunst ist ein wichtiges Mittel, um die Realität zu verstehen sowie neue Entwick-lungen und anspruchsvolle Sprachen der Kunst zu begreifen. Für die Kultur eines Unter-nehmens wie Pirelli sind das entscheidende Größen. Unser Konzern hat seit über 140 Jahren Bestand und schafft sich immer wieder eine Zukunft, weil Forschung und Innovati-onen im Zentrum seiner Aktivitäten stehen. Der Pirelli HangarBicocca steht für die dauer-hafte Interaktion von Pirelli mit allen zeitgenössischen Aspekten, für unser soziales Enga-gement sowie für unseren permanenten Dialog mit der Gesellschaft.“
Veranstaltungen für Kinder, Schulen und Studenten machen einen wesentlichen Teil der Arbeit des Museums aus. Sämtliche Ausstellungen und Angebote sind kostenfrei. Das macht den HangarBicocca nicht nur zu einem attraktiven Ort für zeitgenössische Kunst, sondern zu einer Institution, die Kunst und Kultur allen Interessierten zugänglich macht.

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