Pop: Berlin braucht Tegel für wirtschaftliche Ansiedlungen und Wohnungen

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Die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop
(Bündnis 90/Die Grünen) warnt davor, Tegel als Flughafen zu erhalten.
Die Fläche werde in einer wachsenden Stadt gebraucht. Gerade bei
größeren Gewerbe- und Industrieflächen gebe es immer mehr Engpässe,
sagte Pop am Montag im RBB-Inforadio. Deshalb könne Berlin nicht auf
Tegel als Fläche für neue wirtschaftliche Ansiedlungen verzichten.
Außerdem werde das Gebiet für Wohnungen gebraucht.

Wörtlich sagte Pop: „Tegel ist natürlich bequem, keine Frage. Aber
wenn wir sagen, dass die Stadt wächst, und wir uns alle auch
verändern und mit diesem Wachstum auch mitgehen wollen, dann heißt es
auch … was Neues wagen. Wir haben immer größere Engpässe bei
Gewerbe- und Industrieflächen. Immer mehr Unternehmen sagen, wir
würden ja gerne nach Berlin kommen, aber für diese Größe, die wir
bräuchten, habt ihr kaum noch was im Angebot … Deswegen können wir
nicht auf Tegel als wirtschaftliche Fläche verzichten… Wir brauchen
Tegel als Standort für Technologie. Wir brauchen Tegel auch als
Wohnungsstandort … für die wachsende Stadt, und eben nicht für
einen Flughafen, der dann, wenn der BER eröffnet, sowieso nicht mehr
profitabel sein wird…“

Am heutigen Montag endet in Berlin ein Volksbegehren, das dafür
wirbt, den Flughafen Tegel offen zu halten. Nötig sind 174.000
Unterschriften. Kommen sie zusammen, wollen die Initiatoren einen
Volksentscheid anstrengen.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
Inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

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