Präventionsstudie 2016: Sieben von zehn jungen Bundesbürgern klagen über Alltagsstress / Stressquote hat seit 2014 um mehr als zehn Prozentpunkte zugenommen

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Das Leben wird für junge
Bundesbürger offenbar immer beschwerlicher: 74 Prozent der 14- bis
34-Jährigen geben an, ihr Leben sei im vergangenen Jahr anstrengender
geworden. 68 Prozent fühlen sich regelmäßig gestresst – Tendenz seit
Jahren steigend. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie
„Zukunft Gesundheit 2016“ der Schwenninger Krankenkasse und der
Stiftung „Die Gesundarbeiter“. Mehr als 1.000 Jugendliche und junge
Erwachsene in Deutschland zwischen 14 und 34 Jahren wurden dafür
befragt.

„Es ist besorgniserregend zu beobachten, wie Jugendliche und junge
Menschen, die noch am Anfang ihres Erwerbslebens stehen, Jahr für
Jahr stärker über Stress klagen“, sagt Dr. Tanja Katrin Hantke,
Gesundheitsexpertin der Schwenninger.

Die Auslöser für Stress sind dabei insbesondere auch im
Privatleben zu finden: 53 Prozent der Befragten haben das Gefühl,
ständig für Freunde und Familie über digitale Medien erreichbar sein
zu müssen – deutlich mehr als für ihren Arbeitgeber (29 Prozent).
„Dauerkommunikation führt zu einer massiven Belastung. Wenn wir uns
das bewusst machen, können wir uns der ständigen Erreichbarkeit ein
Stück weit entziehen. Insbesondere junge Menschen sollten lernen, das
Smartphone einige Stunden wegzulegen und bewusste
Kommunikationspausen einzulegen“, so die Expertin der Schwenninger.
18- bis 34-Jährige können das oft gar nicht, sie sind mit dem Handy
aufgewachsen und müssen erst lernen, die richtige Balance zu finden
und ihre Kommunikationsaktivitäten besser zu steuern.

Hier sind vor allem Elternhaus und Schulen gefordert, einen
gesunden Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Aber auch die
Arbeitgeber sollten ihren Mitarbeitern Entspannungstechniken
vermitteln, beispielsweise im Zuge der betrieblichen
Gesundheitsförderung. Junge Menschen müssen lernen, Zeit und Raum für
Entspannung zu schaffen.

Das gilt insbesondere für Frauen, die deutlich stärker über ein
anstrengendes Leben und Stress klagen als Männer. Entsprechend hätten
81 Prozent gerne mehr Zeit, sich gezielt zu entspannen. Bei Männern
ist dieser Wert mit 72 Prozent zwar immer noch sehr hoch, liegt aber
deutlich darunter.

Die Umfrage „Zukunft Gesundheit 2016 – Jungen Bundesbürgern auf
den Puls gefühlt“ (PDF) finden Sie hier:
www.Die-Schwenninger.de/PraeventionsStudie

Zur Schwenninger Krankenkasse:

Die Schwenninger Krankenkasse befindet sich mit rund 320.000
Kunden unter den Top 20 der bundesweit geöffneten Gesetzlichen
Krankenkassen. Sitz der Zentrale ist Villingen-Schwenningen, dazu
kommen 15 Geschäftsstellen. Insgesamt beschäftigt die bundesweit
aktive Schwenninger rund 800 Mitarbeiter. Die Kasse wurde mehrfach
ausgezeichnet und ist als einzige deutsche Krankenkasse vom TÜV
Hessen als Gesamtunternehmen zertifiziert. 2013 hat die Schwenninger
als erste Gesetzliche Krankenkasse eine Präventions-Stiftung
gegründet. Sie fördert schwerpunktmäßig Kinder und Jugendliche.

Pressekontakt:
Roland Frimmersdorf
Unternehmenssprecher

Die Schwenninger Krankenkasse
Spittelstraße 50
78056 Villingen-Schwenningen

Telefon 07720 97 27 – 11500
Fax 07720 97 27 – 12500

R.Frimmersdorf@Die-Schwenninger.de
www.Die-Schwenninger.de
Büro Berlin:
Telefon 030 9836 3885

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