Presse-Statement: Umweltinstitut München zum Fracking-Gesetzespaket

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Der Deutsche Bundestag hat heute mit den Stimmen
der Großen Koalition ein Fracking-Gesetzespaket verabschiedet.
Entgegen der langjährigen Forderungen von Umweltorganisationen und
Bürgerinitiativen enthält dieses kein vollständiges Verbot von
Fracking für die Öl- und Gasförderung in allen Gesteinsformationen.

Dazu erklärt Franziska Buch, Referentin für Energie und Klima am
Umweltinstitut München:

„Das heute verabschiedete Gesetzespaket macht den Weg frei für
Fracking in Deutschland. Es ist maßgeschneidert für die Öl- und
Gasindustrie, die ab sofort rechtssicher im Sandstein fracken kann.
Auch für Schiefergasfracking lässt die Regierung eine Hintertür
offen. Zunächst soll es Probebohrungen geben und schon in fünf Jahren
kommt das Verbot erneut auf den Prüfstand. Das Gesetzespaket bietet
keinen ausreichenden Schutz für Klima, Umwelt und Gesundheit. Wir
fordern deshalb ein echtes Fracking-Verbotsgesetz anstatt einer
unzureichenden Verbesserung der aktuellen Gesetzeslage.“

Pressekontakt:
Umweltinstitut München
Landwehrstr. 64a
80336 München

Franziska Buch: fb@umweltinstitut.org
Referentin für Energie und Klima
Tel: 089 – 30 77 49 17
Mobil: 0157 – 34 72 48 99

Fabian Holzheid: fh@umweltinstitut.org
Vorstand, Pressesprecher
Tel: 089 – 30 77 49 19

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