Private Pflege startet bei der Entbürokratisierung durch / bpa-Einrichtungen in Baden-Württemberg setzen ab sofort optimierte Pflegedokumentation um

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Bis Ende des Jahres werden allein in
Baden-Württemberg mehr als 200 private Pflegeeinrichtungen und
ambulante Dienste mit der Einführung einer Pflegedokumentation
beginnen, die Zeit spart und die Mitarbeiter entlastet. Das kündigt
der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)
anlässlich der ersten Schulungen zum neuen Strukturmodell an, das von
Experten im Auftrag der Bundesregierung entwickelt wurde und nun von
den Pflegenden eingesetzt werden kann.

„Das Interesse unter unseren Mitgliedern ist riesig und die
angebotenen Seminare waren sehr schnell ausgebucht“, sagt der
baden-württembergische bpa-Landesvorsitzende Rainer Wiesner.
„Qualität in der Pflege und Kompetenz der Pflegenden waren und sind
schon immer wichtige Themen für die im bpa organisierten Unternehmen,
deshalb passt das neue Dokumentationssystem so gut zur privaten
Pflege.“

Mit dem neuentwickelten Strukturmodell müssen Pflegende weniger
Routineangaben abhaken und können stärker ihre eigene pflegerische
Expertise einbringen. Die Einführung dieser entbürokratisierten
Dokumentation ist dabei einer der größten bundesweiten Reformprozesse
in der Branche und wird vom bpa intensiv unterstützt. Derzeit werden
in Baden-Württemberg erste Einrichtungen in der Anwendung der
optimierten Dokumentation geschult und werden später im
Alltagseinsatz von besonders ausgebildeten Multiplikatoren begleitet.

„Entlastungen für die Pflegenden und mehr Zeit für die eigentliche
Beschäftigung mit Klienten und Bewohnern, das waren schon immer
Wünsche der bpa-Mitglieder und ihrer Pflegeteams“, erklärt der
Landesvorsitzende Rainer Wiesner das große Interesse an der
Entbürokratisierung.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon fast
1.000 in Baden-Württemberg) die größte Interessenvertretung privater
Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Stefan Kraft, Leiter der Landesgeschäftsstelle,
Tel.: 0711 – 96 04 96 0, www.bpa.de

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