Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker über das Vorgehen von Petronas in Südsudan: »Skandalöser Sachverhalt«

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»Fürchterlich« und »Skandalöser Sachverhalt« – so
die Reaktion von Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker. Mit
diesen deutlichen Worten reagiert der renommierte
Umweltwissenschaftler auf das Leiden der Bevölkerung und Umwelt in
Südsudan. Die Menschenrechts-Organisation Hoffnungszeichen e.V. hat
Prof. Weizsäcker im April 2016 mit den Ergebnissen ihrer langjährigen
Recherchen im Südsudan vertraut gemacht und ihn als Mitglied im
Daimler Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung
angesprochen. Seine unmissverständliche Antwort: »Ihr Apell, dazu
beizutragen, dass die Geschäfte von Daimler und Petronas beendet oder
eingefroren werden, bis sie verantwortbar würden, liegt ganz in
meinem Interesse.«

Seit 2008 versucht Hoffnungszeichen – durch systematische
Feldrecherchen und unermüdliche Aufklärungsarbeit – die immer größere
werdende Menschenrechts- bzw. Umweltkatastrophe im Südsudan
abzuwenden oder mindestens zu entschärfen. Eine Katastrophe, die vom
Ölkonsortien – mit Petronas als einem der führenden Anteilseigner –
ausgelöst wurde und wird. Durch die unsachgemäße und rücksichtslose
Entsorgung von Abwasser durch die Konsortien wird das Grundwasser mit
Schwermetallen, Salzen und anderen Schadstoffe verseucht. Das schadet
der Gesundheit und zerstört die Lebensgrundlage von mindestens
180.000 Menschen im Südsudan.

Ausführlich geschildert wird die Katastrophe im Südsudan und was
Petronas und Daimler damit zu haben im Buch von Klaus Stieglitz und
Sabine Pamperrien: »Das Öl, die Macht und Zeichen der Hoffnung«, das
Mitte April erschienen ist.

Professor Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker ist einer der führenden
Umweltwissenschaftler bzw. Klimaexperten auf der Welt. Präsident der
Universität Kassel, Direktor am UNO Zentrum für Wissenschaft und
Technologie, Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik,
Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie,
Mitglied des Deutschen Bundestages, und nun, seit 2012, Co-Präsident
des Club of Rome – um nur einige Stationen seiner beeindruckenden
Karriere zu nennen. Dr. von Weizsäcker ist zudem Mitglied im Daimler
Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung. Der komplette
Brief kann angefordert werden bei: Terry Swartzberg/Hoffnungszeichen
e.V.

Hoffnungszeichen | Sign of Hope e.V. ist eine überkonfessionelle
Menschenrechts- und Hilfsorganisation mit Sitz in Konstanz. Der
Verein leistet seit 30 Jahren humanitäre Hilfe in Form von
Katastrophen- und Nothilfe und engagiert sich in den Bereichen
Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechte. Schwerpunktland ist
seit 20 Jahren der Südsudan.

www.hoffnungszeichen.de

Pressekontakt:
Terry Swartzberg
Public Affairs Coordinator
swartzberg@sign-of-hope.org
(0170) 473 35 72

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