rbb exklusiv: Brandenburgs Ministerpräsident Woidke begrüßt Energie-Kompromiss der Bundesregierung

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Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar
Woidke (SPD) hat die Entscheidung der Bundesregierung begrüßt, auf
die Strafabgabe für ältere Kohlekraftwerke zu verzichten. Ein
Strukturbruch in der Lausitz werde vermieden, sagte Woidke am
Donnerstag dem rbb-Inforadio. Der Strukturwandel, den die Region seit
den Neunzigerjahren mit dem Verlust von zehntausenden Arbeitsplätzen
erlebt habe, werde aber weiter vorangehen. Die Lausitz habe eine hohe
Energiekompetenz, erklärte Woidke: „Ein Schlüssel ist die
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die uns
helfen wird, gerade im Bereich der Speicherfähigkeit von erneuerbaren
Energien voranzukommen. Das ist ein Zukunftsthema, auf das ich
setze.“

Zu der Frage, welche Kraftwerke künftig abgeschaltet würden, sagte
der SPD-Politiker, der Kraftwerksbetreiber werde sich jetzt mit der
Bildung von Kapazitätsreserven auseinandersetzen müssen. Daher sei
noch keine Entscheidung gefallen.

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Rundfunk Berlin-Brandenburg
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