rbb-exklusiv: Linke Gewalt in Berlin erreicht neue Eskalationsstufe

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Sperrfrist: 06.07.2016 19:30
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Linke Gewalttäter in Berlin bedrohen jetzt auch einzelne
Eigentümer besetzter Häuser an ihren Privatadressen.

Das berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg. Zwei Tage nach der
Teilräumung des umstrittenen Hauses Rigaer Straße 94 durch die
Hausverwaltung und die Berliner Polizei am 22. Juni hatten vermutlich
linksextreme Täter drei Autos in Nikolassee angezündet. In
unmittelbarer Nähe wohnt der Eigentümer eines ebenfalls besetzten
Hauses. Erst Anfang Juni fand in Nikolassee eine lautstarke
Demonstration linker Aktivisten gegen diesen Hauseigentümer statt.
Der Extremismusforscher Klaus Schroeder von der FU Berlin sieht in
dieser Strategie eine neue Qualität des Gewaltkonzeptes von
Linksextremisten:

„Man beginnt, diese Leute an ihrem Wohnort aufzusuchen und sie
dort gezielt anzugreifen. Also sie nicht mehr nur als reine
Charaktermarken des Systems zu sehen, wie es links üblich ist,
sondern sie jetzt personalisiert anzugreifen. Damit wollen sie Angst
und Schrecken verbreiten und hoffen darauf, dass die Leute sich nicht
mehr trauen, solche … Projekte durchzuführen.“ Weiter sagte
Schroeder, dass dies dieselbe neue und personalisierte Strategie der
gewaltbereiten linken Szene ist, die zuletzt auch gegen einzelne
Funktionäre der rechtspopulistischen AfD zu beobachten sei.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg

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