rbb-Inforadio: Berliner Sportmanager Niroomand fordert: „Finger weg von den Sportstätten!“

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Der Sprecher der Initiative „Sportmetrople Berlin“,
Kaweh Niroomand, hat vom Senat gefordert, keine weiteren Sporthallen
zu schließen, um Flüchtlinge unterzubringen.

Entscheidend sei, „dass die Rolle Berlins als Sportstadt Nummer 1
in Deutschland nicht verloren geht“, sagte der Manager der BR Volleys
am Freitag im rbb-Inforadio: „Ich würde mir sogar wünschen, da wir ja
die Sportstadt Nummer 1 sind, das ist mein großer Wunsch, dass ein
offizielles Bekenntnis vom Senat kommt, dass man sagt: Sporthallen
werden nicht mehr geschlossen.“

Er wisse, dass etwas für die Flüchtlinge getan werden müsse,
betonte Niroomand. Die Flüchtlingskrise sei kein einmaliges Ereignis,
sondern „eine Aufgabe für die nächsten Generationen, 50 bis 100
Jahre“. Gerade deshalb seien jetzt nachhaltige Aktionen wichtig:
„Dabei kann der Sport eine enorm große und wichtige Rolle spielen.
Und deswegen ist es wichtig, dass man gerade jetzt die Stellung des
Sports stärkt, anstatt dass man sie schwächt. Wenn man sie schwächt,
wenn wir keine Turnhallen, wenn wir keine Spielfelder haben, können
wir auch diese integrative Aufgabe, die wir tagtäglich machen, nicht
durchführen. Insofern wünsche ich mir, dass – bei allem Verständnis
und trotz allen Drucks, den es in der Stadt gibt – man die Finger von
den Sportstätten läßt.“

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
Inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

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