rbb-Inforadio: Leiter KAS-Büro Tunesien: Friedensnobelpreis an tunesisches Quartett „Würdigung und Ermutigung“

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Der Leiter des Auslandsbüros Tunesien bei der
Konrad-Adenauer-Stiftung, Hardy Ostry, hat den Friedensnobelpreis an
das „Quartett für den nationalen Dialog“ als Würdigung und Ermutigung
bezeichnet.

Im rbb-Inforadio sagte Ostry am Freitag: „Ich denke, diese
Preisvergabe hat zwei Perspektiven: Das eine ist, das zu loben und zu
würdigen, was in der Vergangenheit passiert ist in Tunesien, aber mit
Blick auf die aktuelle Lage natürlich auch gerade die Sozialpartner,
Gewerkschaften und Arbeitgeber daran zu erinnern, dass der Weg noch
nicht zu Ende ist. Wir sind gerade in einer Phase erheblicher
sozialer Spannungen und zahlreicher Streiks, so dass ich denke, es
ist Würdigung, aber es ist auch Ermutigung für diese Akteure, diesen
Prozess weiter zu gestalten.“

Das Nobelpreiskomitee in Oslo hatte am Freitag bekannt gegeben,
das „Quartett für den nationalen Dialog“ erhalte die Auszeichnung für
seinen Beitrag zu einem alternativen politischen Prozess, als
Tunesien am Rande eines Bürgerkriegs stand. Dem heute ausgezeichneten
Gremium gehören der tunesische Gewerkschaftsverband, der
Arbeitgeberverband, die Menschenrechtsliga und die Anwaltskammer des
Landes an.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
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