Redaktionsnetzwerk Deutschland: Bundeliga: Innenminister planen weniger Gästefans bei Risikospielen

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Die Innenminister von Bund und Ländern halten an
Plänen einer Reduzierung der Gastkartenkontingente in den Stadien der
Bundesliga fest. Die Reduzierung soll insbesondere für Spiele mit
einem erhöhten Sicherheitsrisiko gelten. Das geht aus einem Bericht
des Nationalen Ausschusses Sport und Sicherheit (NASS) hervor, den
die Innenminister heute in Koblenz einstimmig verabschieden wollen.
Das fünfseitige Papier liegt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)
vor. Bislang steht jeder Gastmannschaft in der Bundesliga ein fester
Satz von zehn Prozent der Tickets zu. Diese Quote soll vor allem für
brisante Derby-Partien wie Hamburger SV gegen Werder Bremen oder
Borussia Dortmund gegen Schalke 04, aber auch für alle anderen Spiele
mit erhöhtem Risiko abgesenkt werden. Die Reduzierung soll „zu einem
verbindlichen Element“ werden, heißt es in dem Papier. Geplant sind
die Einrichtung von Pufferblöcken und Blocksperren, die Ausgabe von
Vouchern, das persönliche Ticketing sowie die kontrollierte Vergabe
von Eintrittskarten durch die Vereine. Der Deutsche Fußballbund (DFB)
und die Deutsche Fußballliga (DFL) lehnen diese Pläne laut dem Papier
bislang ab. Einigkeit herrsche darin, künftig mehr Züge für den
Transport von Fans zu Auswärtsspielen zur Verfügung zu stellen. Eine
Analyse auf Basis der Saison 2014/2015 habe ergeben, dass insgesamt
acht Züge ausreichten, um den gesamten Bedarf zu sichern und
Ausschreitungen gewaltbereiter Fans deutlich einzuschränken.

Pressekontakt:
Redaktionsnetzwerk Deutschland
Dirk Schmaler
Telefon: 0511 / 54 53 80 22
dirk.schmaler@rnd-news.de

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