Redaktionsnetzwerk Deutschland: Forsa: SPD nutzt Möglichkeiten der Regierungsteilhabe nicht / Lauterbach: Kurzer aber harter Wahlkampf mit Gabriel gegen Merkel

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Forsa: SPD nutzt Möglichkeiten der
Regierungsteilhabe nicht / Lauterbach: Kurzer aber harter Wahlkampf
mit Gabriel gegen Merkel

Berlin. Die SPD ist nach Ansicht des Leiters der Politik- und
Sozialforschung bei Forsa, Peter Matuschek, selbst schuld an ihrem
Schicksal, bei Umfragewerten um die 25 Prozent festzustecken. In der
Großen Koalition beackere die Partei von Sigmar Gabriel „eine Reihe
von Themen, die die Menschen nicht wirklich interessieren“, sagte
Matuschek dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dem mehr als 30
Tageszeitungen angehören. Themen wie Mindestlohn oder Mietpreisbremse
seien für die Bürger „zwar richtig, aber nicht wirklich wichtig“. In
der Griechenland-Debatte habe Gabriel zudem gezeigt, dass er „eine
gewisse Sprunghaftigkeit“ pflege. Das bringe der SPD nichts. „Die SPD
nutzt die Möglichkeiten nicht, die ihr die Regierungsteilhabe
bietet“, sagte Matuschek dem Redaktionsnetzwerk. Für die
Bundestagswahl 2017 riet er der SPD zu einem „kurzen, aber harten
Wahlkampf“ und einer späten Nominierung des Merkel-Herausforderers.
„Sonst wird er von den eigenen Leuten fertig gemacht.“ Der
SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach sagte dem
Redaktionsnetzwerk Deutschland dagegen: „Gabriel hat gegen Merkel
2017 auf jeden Fall eine Chance.“ Seine Partei sollte bis zum Sommer
2017 die Arbeit in der Großen Koalition „sauber zu Ende bringen“, um
dann in einem „sehr kurzen, aber extrem harten Wahlkampf“ die klaren
Konturen der SPD zu zeigen. Bis dahin müsse man sich die
Glaubwürdigkeit erkämpft haben, „dass man die Sachen, die man im
Wahlkampf ankündigt, dann auch macht“.

Info: Zum RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) gehören mehr als 30
Tageszeitungen mit einer Reichweite von 3,4 Millionen Lesern am Tag
– unter anderem die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Leipziger
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Pressekontakt:
Redaktionsnetzwerk Deutschland
Dirk Schmaler
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