Redaktionsnetzwerk Deutschland: Grünen-Politiker Palmer: Ein SPD-Kanzlerkandidat Gabriel hätte gegen Merkel nur einstellige Erfolgswahrscheinlichkeit / Mindestbedingungen für Schwarz-Grün

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Hannover. Der Grünen-Spitzenpolitiker Boris
Palmer räumt einem SPD-Kanzlerkandidaten Sigmar Gabriel bei der Wahl
2017 gegen Angela Merkel lediglich eine Erfolgswahrscheinlichkeit
zwischen Null und neun Prozent ein. Dem RedaktionsNetzwerk
Deutschland, dem mehr als 30 Tageszeitungen angehören, sagte Palmer,
der auch Tübinger Oberbürgermeister ist, zur Siegeschance für den
SPD-Vorsitzenden: „Unter der Annahme, dass sie noch einmal
kandidiert und er ihr Gegenkandidat ist, würde ich sagen, die
Wahrscheinlichkeit ist einstellig.“ Im Gegensatz dazu schätze er die
Wahrscheinlichkeit für eine schwarz-grüne Koalition „auf jeden Fall
zweistellig“ ein. Allerdings müssten die Grünen ihr Ergebnis vom
letzten Mal deutlich verbessern. „Mit acht Prozent wie 2013 wären die
Grünen aber gar nicht wichtig genug, weil es dann für Merkel auch
ohne uns reichen dürfte. Wenn wir aber 15 oder mehr Prozent holen,
dann kann es sein, dass gegen uns nicht regiert werden kann.“ Dann
sei es nur noch die Frage, „ob die CDU bereit ist, den inhaltlichen
Preis für Schwarz-Grün zu bezahlen, oder ob sie es sich bequemer
macht und wieder mit der SPD geht“, sagte Palmer. Als grüne
Koalitionsbedingungen nannte der Politiker zwei Punkte: „Ohne einen
raschen Kohleausstieg oder einem Ende jeder Diskriminierung von
Homosexualität wird es mit uns nicht gehen.“ Dennoch sei für die
Grünen von allen möglichen Konstellationen Schwarz-Grün die
wahrscheinlichste. Zum RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) gehören
mehr als 30 Tageszeitungen mit einer Reichweite von 3,4 Millionen
Lesern am Tag – unter anderem die Hannoversche Allgemeine Zeitung,
die Leipziger Volkszeitung, die Dresdner Neuesten Nachrichten, die
Märkische Allgemeine Zeitung, die Kieler Nachrichten, das Göttinger
Tageblatt, die Lübecker Nachrichten und die Ostsee Zeitung.
Grünen-Oberbürgermeister Palmer fordert in der Flüchtlingsfrage seine
Partei auf, sich der Realität zu stellen

Pressekontakt:
Redaktionsnetzwerk Deutschland
Dirk Schmaler
Telefon: 0511 / 54 53 80 81
dirk.schmaler@rnd-news.de

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