REFA-Institutstag 2016: Flexibles Arbeiten in der digitalisierten Arbeitswelt

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Aktuell erfährt die Arbeitswelt einige gravierende Veränderungen.
Ein Trend ist das flexible Arbeiten, bei dem die Arbeit sowohl
zeitlich als auch räumlich entkoppelt wird. Die erfolgreiche und
nachhaltige Umsetzung stellt gleichermaßen neue Anforderungen an die
Unternehmen und an die Beschäftigten. Es gibt keine Standardlösung,
vielmehr muss jedes Unternehmen im Dialog mit den Beschäftigten eine
betriebsspezifische Strategie für das flexible Arbeiten
identifizieren. Beim REFA-Institutstag 2016 in Dortmund werden
Lösungsansätze hierfür diskutiert.

Die immer fortschrittlicheren Informations- und
Kommunikationstechnologien eröffnen für Unternehmen erhebliche
Potenziale für eine flexible Gestaltung der betrieblichen Prozesse.
Vor diesem Hintergrund rückt die flexible Arbeit bei vielen
Unternehmen in den Fokus, bei der die Arbeit zeitlich und/oder
räumlich entkoppelt wird. Gestaltungskonzepte hierfür sind z.B.
Vertrauensarbeitszeit, Telearbeit oder auch die Gestaltung der
Bürolandschaften.

Bei geeigneter Gestaltung kann dies sowohl Unternehmen als auch
Beschäftigten höhere Flexibilität verschaffen. Allerdings kann es bei
mangelnder Abstimmung zwischen Unternehmen und Beschäftigten auch zu
Konflikten kommen. Die Aufgabe bei der Gestaltung flexibler Arbeit
ist es daher, die Ziele aller beteiligten Interessensgruppen –
insbesondere Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Kunden – gleichermaßen zu
berücksichtigen. Daher gibt es keine Universallösung, die pauschal
für alle Unternehmen bzw. betrieblichen Bereiche geeignet ist.
Vielmehr muss stets die spezifische betriebliche Situation analysiert
werden, um eine passende Lösung zu finden.

Die Gestaltungskonzepte für flexibles Arbeiten fordern eine hohe
Verantwortung sowohl von der Führungskraft als auch von den
Beschäftigten: Die Führungskraft muss das anfallende Arbeitsvolumen
adäquat abschätzen können und kooperativ führen, um die Bedürfnisse
der Mitarbeiter möglichst gut zu berücksichtigen. Von Beschäftigten
hingegen wird ein hohes Maß an Organisationsfähigkeit verlangt, um so
zur Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben beitragen zu können.
Dies erfordert eine entsprechende Unternehmenskultur, die häufig erst
durch geeignete Sensibilisierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
geschaffen werden muss.

Der REFA-Institutstag 2016, der am 28. November 2016 in Dortmund
stattfindet, wird sich dem Thema „Flexibles Arbeiten in der
digitalisierten Arbeitswelt“ widmen. Im Rahmen der Vorträge und
Workshops werden die Anforderungen und Herausforderungen für das
flexible Arbeiten vorgestellt und Lösungsansätze hierfür aufgezeigt.
Der REFA-Institutstag dient damit als Plattform für einen Wissens-
und Erfahrungsaustausch, zu dem wir Fachkollegen aus Wirtschaft,
Wissenschaft und Verbänden herzlich einladen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist aus
organisatorischen Gründen jedoch erforderlich. Hierfür kann das
Anmeldeformular auf der Homepage des REFA-Instituts
http://www.refa-institut.de genutzt werden.

Pressekontakt:
REFA-Institut e. V.
ANSPRECHPARTNERIN: Dr.-Ing. Patricia Stock
KONTAKT: 0231 9796-211, patricia.stock@refa-institut.de

Original-Content von: REFA-Institut e.V., übermittelt durch news aktuell

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