„Report Mainz“ meldet: Immer mehr Bahnreisende werden Opfer von Diebesbanden / 2013 mehr als 14.000 Diebstähle in Zügen / Steigerung von rund 22 Prozent

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Immer mehr Bahnreisende in Deutschland werden Opfer
von Diebesbanden. Wie die Bundespolizei auf Anfrage des
ARD-Politikmagazins „Report Mainz“ jetzt mitteilte, stieg die Zahl
der Diebstähle in Zügen von 11.602 Fällen im Jahr 2012 auf 14.112
Fälle im Jahr 2013. Dabei handelte es sich um eine Steigerung von
rund 22 Prozent. Die Zahl der Reisenden der Deutsche Bahn AG nahm
nach Angaben einer Sprecherin des Konzerns im gleichen Zeitraum
lediglich um rund 4 Prozent zu.

In den Jahren zuvor hatten die Fallzahlen von Diebstählen in Zügen
nach Angaben der Bundespolizei noch bei 11.339 (2011) und 10.171
(2010) gelegen. Die Bundespolizei wies darauf hin, dass es sich bei
den Tätern in der überwiegenden Zahl der Fälle um organisierte Banden
handle: „Zumeist gehen Taschendiebe in Teams von mehreren Tätern
arbeitsteilig vor“, erklärte ein Sprecher gegenüber „Report Mainz“.
„Das Repertoire der Taschendiebe ist äußerst umfangreich, fast
täglich werden neue Finessen bekannt.“ Die Bundespolizei setze
verstärkt Zivilbeamte in den Zügen ein.

Nicht nur Kunden der Deutschen Bahn AG sind betroffen. Eine
Sprecherin des Konzerns teilte mit, die Konkurrenzunternehmen hätten
2013 im Schienenpersonennahverkehr einen Marktanteil von 26,4 Prozent
gemessen an der Gesamtleistung in Zugkilometern erreicht. Die
Bahn-Sprecherin kritisierte: „Jeder Fall an Taschendiebstahl – egal
ob in Zügen oder im sonstigen öffentlichen Raum – ist einer zu viel.“

Weitere Informationen unter www.reportmainz.de. Zitate gegen
Quellenangabe „Report Mainz“ frei. Pressekontakt: „Report Mainz“,
Tel. 06131/929-33351.

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