Rheinische Post: Altmaier hält Mehrheit der Flüchtlinge für integrierbar

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Der Kanzleramtschef und Flüchtlingskoordinator
der Bundesregierung, Peter Altmaier (CDU), schätzt, dass jeder zweite
Flüchtling in absehbarer Zeit in Arbeit gebracht und integriert
werden kann. „Ich schätze, dass wir mit geeigneten Integrations- und
Ausbildungsprogrammen die meisten Flüchtlinge vermitteln können: Rund
ein Drittel sehr schnell oder mit geringem Aufwand, ein weiteres
Drittel erst nach längerer Qualifizierung, die sich aber unterm
Strich für alle lohnen wird“, sagte Altmaier der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). Zugleich räumte der
CDU-Politiker eine Mitschuld der Flüchtlingspolitik der
Bundesregierung am Erstarken der AfD ein. „Solche Herausforderungen
und Krisen haben auch früher schon Parteien am Rand des politischen
Spektrums gestärkt“, sagte Altmaier. Der Kanzleramtschef mahnte eine
konsequentere Politik der inneren Sicherheit an, um der AfD die
Grundlage zu entziehen. „Wir sind entschlossen, Parteien wie der AfD
die Grundlage zu entziehen, indem wir die Probleme lösen, die dem
Protest der Bürger zugrunde liegen. Dazu gehört für mich auch ein
stärkeres Augenmerk auf Alltags- und Kleinkriminalität wie
Wohnungseinbrüche, Taschendiebstähle und Rowdytum.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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