Rheinische Post: Arbeitgeberchef fordert Abbau von Einstellungshemmnissen für Flüchtlinge

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Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat Bund und
Länder zum weiteren Abbau von Einstellungshemmnissen für Flüchtlinge
aufgefordert. „Nicht die Wirtschaft ist in der Bringschuld, die
Verwaltung ist es“, sagte Kramer der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Noch immer gibt es gesetzliche
Regelungen, die verhindern, dass Asylbewerber in allen Berufen nach
drei Monaten arbeiten dürfen“, beklagte Kramer. Er forderte Bund,
Länder und Kommunen auf, noch deutlich mehr in den Spracherwerb der
Flüchtlinge zu investieren. „Wir brauchen viel mehr Sprachkurse. Ohne
sprachliche Grundkenntnisse können wir mit der Eingliederung nicht
beginnen.“ Die Arbeitgeber hätten eine Million offene Stellen zu
besetzen. „Aber die Registrierung einschließlich der Ermittlung der
Vorkenntnisse und die Durchführung der Asylverfahren dauern viel zu
lange“, sagte Kramer.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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