Rheinische Post: Arbeitsausschuss-Vorsitzende Griese will auch abgelehnte Asylbewerber in Arbeitsmarkt integrieren

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Die Vorsitzende des Arbeitsausschusses im
Bundestag, Kerstin Griese (SPD), will Flüchtlingen auch nach
Ablehnung ihres Asylantrags eine Integration in den Arbeitsmarkt
ermöglichen. Dies geht aus einem vierseitigen Papier der
SPD-Politikerin, hervor, das der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Freitagausgabe) vorliegt. In dem Papier heißt es:
„Wenn ein aussichtsloser oder abgelehnter Asylbewerber eine
Möglichkeit der Arbeitsaufnahme hat, sollte er/sie ohne Rückkehr in
das Herkunftsland den Status vom Asylbewerber zur Arbeitsmigration
ändern können.“ Für Flüchtlinge, die schon in Deutschland seien,
soll ein solcher „Statuswechsel“ zu einem bestimmten Stichtag möglich
sein. Insgesamt listet Griese sechs Punkte auf, die eine Integration
von Flüchtlingen und Einwanderungswilligen vom Balkan in den
Arbeitsmarkt erleichtern und ausweiten sollen. So sollen Bürger vom
westlichen Balkan, die ein Einkommen von mindestens 1460 Euro brutto
pro Monat vorweisen können, ein zeitlich begrenztes Arbeitsvisum
erhalten können. Zudem fordert Griese, die Mittel für Sprachkurse um
400 Millionen Euro aufzustocken, die Jobvermittlung zu verbessern,
die Vorrangprüfung abzuschaffen und ein Bleiberecht in der Ausbildung
zu schaffen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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