Rheinische Post: Bahn befürwortet Hunde-Streifen in NRW-Regionalzügen

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Nach der Axt-Attacke eines Islamisten in einem
Regionalzug bei Würzburg sprechen sich Bahnvertreter für höhere
Sicherheitsmaßnahmen in NRW aus. „Ich begrüße die Debatte, die es in
den Gremien des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr gibt. Dort wird überlegt,
Sicherheitskräfte mit Hunden auf Streife zu schicken“, sagte der Chef
der DB Regio NRW, Heinrich Brüggemann, der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Hamburg habe damit
sehr gute Erfahrungen gemacht. „Warum sollte das kein Modell für NRW
sein?“, sagte Brüggemann. Auch seien sogenannte Verfügungs-Teams
angedacht, also Sicherheitskräfte, die flexibel je nach
Verkehrsaufkommen und Art der Fahrt – also beispielsweise bei
Fußballspielen – zusätzlich eingesetzt würden. „Als Pilotprojekt
bringt DB Regio NRW seit Anfang August zudem vermehrt Prüfteams von
fünf Personen bei der Fahrkartenkontrolle zum Einsatz“, sagte der
DB-Regio-Chef von NRW. „Damit setzen wir nicht nur ein deutliches
Signal gegen Schwarzfahrer, wir erhöhen auch das Sicherheitsgefühl an
Bord unserer Züge.“

Auch beim Konkurrenten Keolis stellen die Verantwortlichen fest,
dass die Hemmschwelle der Fahrgäste gesunken sei. „Unsere
Servicekräfte werden vermehrt bespuckt und angepöbelt“, sagte
Keolis-Geschäftsführer Thomas Görtzen der „Rheinischen Post“. „Wir
sind deshalb kurzfristig dazu übergegangen, weibliche Mitarbeiter
nachts nicht mehr alleine für den Service in den Zügen einzusetzen.“

www.rp-online.de

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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