Rheinische Post: Bahn rechnet ab November mit weniger Flüchtlingen

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Die Deutsche Bahn geht beim Flüchtlingszustrom
nach Deutschland von einer Winterpause aus. Der neue Bahn-Vorstand
Ronald Pofalla sagte im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe): „Unsere Experten rechnen mit
einem witterungsbedingten Rückgang zum November hin. Im kommenden
Frühjahr dürfte dann dieser Strom wieder zunehmen.“ Vor drei Wochen
erlaubte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Einreise von
Flüchtlingen, die in Ungarn festsaßen. Seither ist die Bahn
systematisch an der Bewältigung des Flüchtlingsstroms beteiligt. „In
den letzten drei Wochen hat die Deutsche Bahn 130.000 Flüchtlinge in
über 100 Sonderzügen befördert“, sagte Pofalla. Die Bundesregierung
habe der Bahn aber erst Ende letzter Woche die Übernahme der Kosten
zugesagt. „Ich gehe von Kosten in Höhe eines siebenstelligen Betrages
aus“, so Pofalla. Die Flüchtlinge bezeichnete er als „auffallend
friedfertig“ etwa im Vergleich zu deutschen Fußballfans. „Mit einem
bestimmten Teil der Fanszene haben wir deutlich größere Probleme als
mit Flüchtlingen.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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