Rheinische Post: Bücher für alle Kommentar Von Martina Stöcker

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Wer glaubt, Bibliotheken seien staubig,
menschenleer und nur auf Zehenspitzen zu erkunden, der war lange
nicht dort. Samstags erinnert manch eine Stadtteilbücherei an einen
Kindergeburtstag: Bilderbücher werden zu den Ausleihcomputern
geschleppt, in Kuschelecken wird geschmökert – und es wäre noch viel
voller, wenn nicht die Ausleihe von eBooks immer beliebter würde.
Bibliotheken sind auch heute noch ein Schatz, denn sie gehören zu den
niedrigschwelligsten Kulturangeboten einer Gesellschaft. Sie sind
sozial gerecht, weil sie auch ärmeren Menschen die Teilhabe an
Literatur, Zeitungen, Zeitschriften, Gesellschaftsspielen, Musik-CDs,
DVDs und Computerspielen ermöglichen – entweder komplett gratis oder
gegen sehr geringe Beträge, wie etwa eine DVD für einen Euro als
Leihgebühr. Die Stadtbibliothek Köln geht noch einen anderen Weg: Am
sogenannten Bücherbüdchen können Bücher einfach so ausgeliehen werden
– ohne Ausweis, ohne Papierkram, ohne Kosten. Lesen ist Bildung, und
ein ganz einfacher Weg dorthin führt über die Bücherei – sagen Sie–s
weiter!

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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