Rheinische Post: Bundesregierung will Impfschutz bei Flüchtlingen verbessern

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Die Bundesregierung will den Impfschutz bei
Flüchtlingen verbessern. Dafür sollen den Flüchtlingen in Deutschland
künftig die üblichen Schutzimpfungen nach dem Katalog der
gesetzlichen Krankenkassen aktiv angeboten werden. Wie die in
Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Freitagausgabe) aus
Regierungskreisen erfuhr, soll ein entsprechender Beschluss beim
Bund-Länder-Gipfel am 24. September fallen. Auch heute schon haben
die Flüchtlinge Anspruch auf Impfungen. Diese werden ihnen aber nicht
aktiv nahe gelegt. Auch die umstrittene Gesundheitskarte für
Flüchtlinge soll kommen. Der Bund wolle die rechtlichen
Voraussetzungen schaffen, dass die Länder mit den Krankenkassen
entsprechende Verträge leichter als bisher abschließen können. Die
Krankenkassen sollen verpflichtet werden, auf Wunsch der Länder die
Gesundheitskarte für Flüchtlinge umzusetzen. Die Kosten dafür sollen
weiterhin die Kommunen tragen. Zudem soll es Verbesserungen bei der
Trauma-Behandlung für Flüchtlinge geben. Schließlich sollen Ärzte
und anderes medizinisches Personal unter den Flüchtlingen in die
Versorgung einbezogen werden. Es solle möglich sein, dass
beispielsweise ein syrischer Arzt mit einem deutschen Kollegen ein
„Tandem“ bilde, hieß es aus Regierungskreisen. Die
Verordnungsbefugnis soll beim deutschen Arzt bleiben.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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