Rheinische Post: Bundesregierung will in Gesetze Wohnkosten-Komponente einbauen

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Alle neuen Gesetze und Verordnungen sollen nach
dem Willen der Bundesregierung künftig eine verpflichtende
Folgenabschätzung speziell in Bezug auf die Wohnkosten enthalten. Das
geht aus dem Bericht des Bündnisses für bezahlbares Wohnen von
Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) hervor, den das Bundeskabinett
am heutigen Mittwoch verabschiedet. Das berichtet die in Düsseldorf
erscheinende „Rheinische Post“ (Mittwochausgabe). Mit der Neuregelung
solle verhindert werden, dass sich die bürokratischen Kosten für das
Bauen und Wohnen weiter erhöhen. Die Bundesländer sollen zudem die
Grunderwerbsteuer senken, um den Wohnungsbau anzukurbeln, heißt es in
dem Bericht. Die Maßnahmen sind Teile eines
Zehn-Punkte-Wohnungsbau-Offensive zur Ankurbelung des Wohnungsbaus.
Die Zahl der jährlich fertiggestellten Wohnungen soll dadurch von
derzeit 270.000 auf 350.000 gesteigert werden.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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