Rheinische Post: Bundesregierung wirbt nach VW-Skandal um Vertrauen im Ausland

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Das Bundeswirtschaftsministerium wirbt nach dem
VW-Skandal im Ausland mit einem eigenen Informations-Papier um
Vertrauen in die deutsche Wirtschaft. „Alle müssen jetzt dazu
beitragen, dass die Dachmarke ,Made in Germany´ keinen Schaden
nimmt“, heißt es in der „Handreichung“ des Ministeriums für die
Kommunikation im Ausland, die am Dienstag an alle deutschen
Außenhandelskammern an 130 Standorten in 90 Länder verschickt wurde.
Das neun Seiten lange Papier liegt der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe) vor. Bei der Manipulation von
VW-Dieselmotoren handele es sich um einen „äußerst gravierenden
Vorgang“, der „nicht toleriert“ werde, heißt es in dem Papier. VW
habe erklärt, „mit Hochdruck“ die Mängel zu beseitigen. „Deutsche
Unternehmen sind erfolgreiche Vorreiter technologischen Fortschritts,
gerade auch im Umweltbereich. Das darf angesichts eines Einzelfalls
nicht aus dem Auge verloren werden“, heißt es in dem Papier. Der
VW-Konzern sei „ein zentrales Unternehmen für Deutschland“. Ob die
deutsche Wirtschaft insgesamt darunter leiden werde, sei noch nicht
vorhersehbar. „Jeder politisch Verantwortliche in Deutschland sollte
sich tunlichst nicht an den wilden Spekulationen um mögliche
Regressforderungen und Steuerrückforderungen beteiligen“, mahnt das
Haus von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Bevor die Frage
beantwortet werden könne, „ob früher gewährte staatliche Subventionen
möglicherweise zu Unrecht gewährt wurden, muss zunächst der
Sachverhalt restlos aufgeklärt und rechtlich bewertet werden“, so das
Papier.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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