Rheinische Post: Bundeswehr will Kampfdrohnen von israelischem Drohnen-Standort aus in zwei Einsatzgebieten starten

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Die Bundeswehr will die von Israel geleasten
Kampfdrohnen vom Typ „Heron TP“ vom israelischen Stützpunkt „Tel Nof“
aus betreiben, von wo auch die israelischen Streitkräfte
Drohnen-Einsätze fliegen. Das berichtet die in Düsseldorf
erscheinende „Rheinische Post“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf
eine ihr vorliegende Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der
Linksfraktion. „Neben dem Grundbetrieb in Israel sollen zwei
Einsatzgebiete abgedeckt werden“, heißt es in den
Regierungserläuterungen weiter. Keine Auskunft gibt die
Bundesregierung zur Art der geplanten Bewaffnung. „Die Informationen
zur Bewaffnung sind von der israelischen Regierung ohne Ausnahme als
,geheim– eingestuft“, schreibt Verteidigungs-Staatssekretär Markus
Grübel in seiner Antwort. Er beschreibt als gewünschte Fähigkeiten,
dass die eingesetzten „Effektoren“ hochpräzise und reaktionsschnell
gegen „nicht gehärtete, stationäre und bewegliche Punktziele“ wirken
sollen, um eigene Kräfte zu unterstützen und zu schützen und dabei
„Begleitschäden“ zu minimieren. „Höchst alarmierend“ ist diese
„fortgesetzte Heimlichtuerei der Bundesregierung“ für den
Linken-Politiker Andrej Hunko. „Wir müssen davon ausgehen, dass die
parlamentarische Kontrolle ausgehebelt wird und dass auch
außergerichtliche Hinrichtungen möglich sein werden“, sagte Hunko der
Zeitung.

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