Rheinische Post: CDU fordert von Ditib eineÖffnung für syrische Flüchtlinge

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In der Debatte um eine Anerkennung des
deutsch-türkischen Islamverbandes Ditib als Religionsgemeinschaft hat
die CDU-Abgeordnete Cemile Giousouf eine Öffnung der Organisation für
anderssprachige Muslime gefordert. „Es wäre wünschenswert, dass sich
der Verband auch anderssprachigen Muslimen etwa aus Syrien öffnet, um
ihnen hier eine religiöse Heimat zu bieten“, sagte Giousouf der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe) mit Blick
auf die hohe Zahl an syrischen Flüchtlingen. Zudem kritisierte sie
die Organisationsstruktur des Verbands, dem vorgeworfen wird, unter
direktem Einfluss der türkischen Regierung zu stehen. „Es geht nicht,
dass zwei von sieben Ditib-Vorstandsmitgliedern Beamte der türkischen
Religionsbehörde sind“, sagte Giousouf. Um Ditib als
Religionsgemeinschaft anerkennen zu können, müsste zudem die
Finanzierung der Imame anders geregelt werden. Bisher werden sie aus
der Türkei bezahlt. „Die Imame sollten in Zukunft nur aus Deutschland
bezahlt werden, am besten über Moscheesteuern, die die Ditib bei
einer Anerkennung als Körperschaft erheben könnte“, sagte Giousouf
der „Rheinischen Post“.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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