Rheinische Post: Chaos Computer Club empfiehlt Bundestag qualifiziertere IT-Spezialisten

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Die Hacker-Organisation „Chaos Computer Club“
(CCC) hat dem Bundestag nach den jüngsten Cyber-Attacken empfohlen,
nicht nur Geld für Software und Hardware in die Hand zu nehmen,
sondern auch für bessere IT-Spezialisten zu sorgen. „An neuralgischen
Punkten muss der Bundestag sich qualifiziertes Personal zulegen, das
vielleicht nicht nach Bundesangestelltentarif bezahlt wird“, sagte
CCC-Sprecher Dirk Engling der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Auf vielen Politikfeldern, wie
etwa der Energiewende, gehe es im Parlament immer wieder um wichtige
Dokumente, für die von interessierter Seite viel Geld bezahlt werde.
Mit Hackern komme man schon für fünf- und sechsstellige Beträge ins
Geschäft. Dagegen müsse sich der Bundestag besser wappnen. Wenn als
Folge der Cyber-Attacken die gesamte Software der 20 000 Rechner von
Abgeordneten und Mitarbeitern neu aufgesetzt würde, kostet das nach
CCC-Einschätzung „nicht mehr als Überstunden“. Entschlösse sich das
Parlament jedoch, auch die Hardware zu erneuern, sei mit Kosten von
sieben bis zehn Millionen Euro zu rechnen. Nach Meinung des
Digital-Experten Thomas Jarzombek (CDU) muss nur eine begrenzte Menge
von Hardware angeschafft werden, um bei laufendem Betrieb die Server
neu installieren und die Schadsoftware auf allen Rechnern beseitigen
zu können.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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