Rheinische Post: Chatzimarkakis warnt Athen vor Parallelwährung

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Der bisherige griechische Sonderbotschafter und
Ex-FDP-Politiker Jorgo Chatzimarkakis sieht kaum noch Chancen für den
dauerhaften Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone. „Es sieht so
aus, als seien sowohl die griechische Regierung als auch die
Euro-Gruppe bereit, die Sache bis zum Letzten zu eskalieren“, sagte
Chartzimarkakis der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Dienstagausgabe). „Für eine radikale Kehrtwende, einen
Mentalitätswandel gibt es im griechischen Parlament keine Mehrheit“,
sagte Chatzimarkakis. „So gleitet Griechenland in eine sehr
schwierige Situation mit einer Parallelwährung hinein“, sagte der
Deutsch-Grieche voraus. „Der Staat wird Schuldscheine ausgeben
müssen, um seine Beamten zu bezahlen“, sagte Chatzimarkakis. Der
Deutsch-Grieche war noch von der Samaras-Regierung zum
Sonderbotschafter ernannt worden und hatte diesen Posten auch unter
der Syriza-Regierung weiterhin inne. Sein Vertrag lief Anfang Mai
jedoch aus.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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