Rheinische Post: Chef von NRW-Bankenverband hält eigene Branche für massiv unterkapitalisiert

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Die deutschen Banken sollten erheblich mehr
Eigenkapital bilden, als es die neuen Regeln Basel III festlegen. Das
fordert Thomas Lange, Chef der Essener Nationalbank und Chef der
Bankenvereinigung NRW im Gespräch mit der „Rheinischen Post“
(Montagausgabe). Dabei schreckt er auch vor klarer Kritik an seiner
Branche nicht zurück: „Seien wir mal ehrlich: Wir würden keinem
Mittelständler Kredit geben, der mit Eigenkapitalquoten wie unseren
einen Kredit möchte. Und da wir den Mittelständlern nicht mehr
abverlangen können, als wir selbst bereit sind zu leisten, müssen die
Eigenkapitalquoten der Banken perspektivisch weiter steigen.“

Ansonsten wehrt sich Lange vehement dagegen, dass im Rahmen der
geplanten europäischen Bankenunion möglicherweise deutsche Banken und
Sparer für notleidende Geldhäuser in Südeuropa haften müssen: „Eine
gemeinsame Haftung darf es nicht geben. Warum sollten die Sparer bei
den deutschen Banken und Sparkassen für die Fehler in anderen Ländern
haften? Das wäre mit dem Grundgesetz unvereinbar.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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