Rheinische Post: De Maizière schließt weitere Konsequenzen im Fall Franco A. nicht aus

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Im Fall des unter Terrorverdacht in Haft
sitzenden Oberleutnants Franco A., der erfolgreich einen Asylantrag
gestellt hatte, schließt Bundesinnenminister Thomas de Maizière
weitere Konsequenzen für die künftigen Asylverfahren nicht aus. „Das
war eine krasse Fehlentscheidung“, sagte de Maizière der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Er
habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge „angewiesen, eine
sehr strenge Überprüfung vorzunehmen“, sagte der Minister. Jedes
andere Verfahren, an dem die Entscheider im Fall A. beteiligt waren,
werde penibel auf Fehler untersucht. „Wir wollen darüber hinaus aber
auch wissen, ob es Fehler im System gibt“, so der Minister. Deshalb
würden stichprobenartig je tausend positive Bescheide von Syrern und
von Afghanen unter die Lupe genommen. Ein erster Zwischenbericht über
diese Prüfung werde schon Mitte des Monats vorliegen. „Auf dieser
Grundlage wird dann über mögliche Veränderungen in den Verfahren oder
andere Konsequenzen zu reden sein“, sagte der CDU-Politiker.

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