Rheinische Post: Der Quoten-Poker = Von Eva Quadbeck

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Nur mit Mühe hatte die Union den internen
Streit um die Frauenquote in einem Kompromiss so weit aufgelöst, dass
zumindest die Existenz der Regierung nicht mehr bedroht ist. Der
Poker um die Deutungshoheit geht indes munter weiter. Gestern stellte
sich die Frage: Wer ist denn nun die Quoten-Ministerin? Kristina
Schröder qua Amt als Frauenministerin oder Ursula von der Leyen als
Jeanne d–Arc der Gleichstellung? Den offiziellen Zuschlag bekam mit
Rückenwind aus der Unionsführung Kristina Schröder. Damit darf sie
heute im Bundestag zum Thema reden. Die Opposition hatte mit ihrer
Gesetzesinitiative für eine fixe Frauenquote den offenen Streit in
der Union angezettelt. Sie ist heute im Bundestag bei der Debatte
aber eigentlich überflüssig – zumindest wenn es darum geht, die
Regierung zu kontrollieren und ihr Paroli zu bieten. Denn diesen Job
erledigen die Quotenbefürworter bzw. ihre Gegner in der Union schon
selbst. Die Liste der Union sieht von jeder Seite je drei Redner vor.
Die Kanzlerin hat auch eine Erklärung für das Tohuwabohu:
Volkspartei.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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