Rheinische Post: Die Quote kommt

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Die Frauenquote für Aufsichtsräte wäre ein
wichtiges gesellschaftliches Signal dafür, dass bei der
Gleichberechtigung schon viel erreicht wurde, dass die Entwicklung
aber nicht auf dem heutigen Niveau stehen bleiben sollte. Die Quote
ist im Prinzip ein dirigistisches und unattraktives Instrument,
dessen Erfolgsgeschichte aber nicht von der Hand zu weisen ist.
Beispiel Politik: Die Liberalen sind im Bundestag aus Überzeugung die
einzige Partei ohne Quote. Sie sind auch die einzige Partei, die sich
immer wieder den Vorwurf gefallen lassen muss, speziell für Frauen
als Mitglieder und als Wählerinnen unattraktiv zu sein. Eine Quote,
die auch in die Spitzengremien der deutschen Wirtschaft Bewegung
bringt, ist sinnvoll. Das riskante parteiinterne Manöver der
CDU-Frauen für einen Frauenanteil von 30 Prozent in Aufsichtsräten
gibt der CDU erneut einen Modernisierungsschub. Da die größte
Volkswirtschaft in Europa aber nicht mitten in der Finanzkrise ihre
Regierung an der Quotenfrage platzen lassen kann, findet die Quote
zunächst nur Eingang ins Wahlprogramm.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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