Rheinische Post: Dobrindt will alle Hubschrauber-Landestellen an Kliniken erhalten

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Entwarnung für die deutsche Luftrettung:
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat einen
„Zukunftsplan für Hubschrauberlandestellen“ an deutschen Kliniken
aufgelegt. „Mit dem Zukunftsplan sichern wir den hohen Standard der
Luftrettung in Deutschland“, sagte Dobrindt der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). Die Notfallrettung
werde weiterhin schnell und sicher erfolgen. „Wir erhalten deshalb
alle Hubschrauberlandestellen an Krankenhäusern, nicht eine muss
geschlossen werden“, sagte Dobrindt. Die Krankenhäuser hatten im
Sommer Alarm geschlagen: Eine EU-Richtlinie, die an diesem Dienstag
in Kraft treten wird, sieht derart strenge bauliche Vorschriften vor,
dass etwa 50 Prozent der deutschen Kliniken von den
Rettungshubschraubern nicht mehr hätten angeflogen werden können. Zur
Lösung des Problems nutzt Dobrindt jetzt eine Ausnahmemöglichkeit:
2346 Hubschrauber-Landestellen in Deutschland werden zu „Landestellen
von öffentlichem Interesse“ erklärt. Dadurch fallen sie unter ein
weniger strenges Zertifizierungsverfahren und müssen kaum umgebaut
werden.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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