Rheinische Post: Drei Viertel der Flüchtlinge leben ohne Asylanspruch in NRW

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Von den Flüchtlingen in NRW, die keinen
Anspruch auf Asyl haben, werden trotzdem drei Viertel im Land
geduldet. Das geht aus neuen Daten des Ausländerzentralregisters
hervor, die die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“
(Donnerstagausgabe) ausgewertet hat: Ende August wurden bundesweit
158.190 Flüchtlinge geduldet, wovon rund 29 Prozent (45.436) in NRW
leben. NRW duldet so viele Flüchtlinge wie Bayern, Baden-Württemberg
und Hessen zusammen. Die Gruppe der Ausreisepflichtigen aus den so
genannten Maghreb-Staaten macht dabei nur fünf Prozent aller
Ausreisepflichtigen und Geduldeten in NRW aus. Die meisten in NRW
Geduldeten kommen aus sicheren Herkunftsländern wie Serbien (7417),
Albanien (4551), dem Kosovo (4341), Mazedonien (4293) und
Bosnien-Herzegowina (1822). Insgesamt machen die Staaten des
Westbalkans mit mehr als 22.000 Duldungen fast die Hälfte aller
Duldungsfälle in NRW aus. Der CDU-Fraktionsvize im Landtag, André
Kuper, sagte der Rheinischen Post: „Die neuesten Zahlen belegen, dass
Rot-Grün immer noch nicht die Notwendigkeit einer konsequenten
Rückführungspolitik verstanden hat. Das bedroht die Akzeptanz des
Asylrechtes in Deutschland.“

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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

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