Rheinische Post: DRK warnt vor Verschärfung der Lage in Syrien / Zwölf Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen

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Das Deutsche Rote Kreuz hat nach dem Scheitern
der Feuerpause in Syrien vor einer weiteren Verschärfung der Lage
gewarnt und die Konfliktparteien aufgerufen, die Gespräche über eine
humanitäre Waffenruhe wieder aufzunehmen. „Die Lage ist bereits
verzweifelt, und es droht eine weitere deutliche Verschärfung der
humanitären Situation in Aleppo, falls die Bemühungen um eine
Waffenruhe und einen humanitären Zugang zur Bevölkerung scheitern“,
sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Das DRK erklärte, dass in Syrien
12,2 Millionen Menschen auf humanitäre Unterstützung angewiesen
seien, unter ihnen 5,6 Millionen Kinder. Das DRK verwies zudem auf
eine UN-Analyse, wonach die Entwicklung des Landes um fast vier
Jahrzehnte zurückgeworfen worden sei. Die Lebenserwartung ist demnach
um fast 13 Jahre gesunken.

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