Rheinische Post: Drogenbeauftragte Mortler plant ein breitangelegtes Verbot von Tabakwerbung ab 2016

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Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler
(CSU) will Plakat-Außenwerbung und Kinowerbung für Tabakwaren
verbieten. „Ab 2016 soll es schrittweise außer an den Verkaufsstellen
keine Tabakwerbung mehr geben“, sagte Mortler der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Deutschland habe
im Zuge der Tabakrahmen-Konvention vor vielen Jahren unterschrieben,
dass die Tabakwerbung eingestellt werde. „Neben Bulgarien – das für
mich in diesem Bereich kein Maßstab ist – sind wir das letzte
EU-Land, das diese Regelung noch nicht umgesetzt hat“, sagte Mortler.
Die CSU-Politikerin spricht sich auch für eine gesetzliche
Neuregelung aus, um Neue Psychoaktive Substanzen (NPS), auch bekannt
als „Legal Highs“, künftig effektiver verbieten zu können. „Wir
werden dies so schnell wie möglich im Bundestag verabschieden“, sagte
Mortler. „Das Ziel muss es sein, dass wir am Ende so schnell
reagieren können, dass alle neuen Substanzen auf dem Markt
automatisch illegal werden.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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