Rheinische Post: Düsseldorfer SEK-Polizist ließ sich per Hubschrauber zum Dienst fliegen

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Der ehemalige Leiter eines Düsseldorfer
Spezialeinsatzkommandos (SEK) ließ sich im Februar 2012 per
Hubschrauber aus seinem Wochenende in Ostwestfalen zum Dienst
fliegen. Kosten: Mutmaßlich weit über 1000 Euro. Das ergaben
Recherchen der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ und des
Bielefelder „Westfalen-Blattes“ (Samstagausgaben). Das
Polizeipräsidium Düsseldorf bestätigt den Vorgang. „Der Beamte wurde
in Ostwestfalen aufgenommen und zu seinem damaligen Dienstort
Düsseldorf geflogen“, so eine Sprecherin. Derselbe Beamte steht auch
schon im Zentrum einer anderen SEK-Hubschrauber-Affäre. Nach seinem
späteren Wechsel zum Polizeipräsidium Köln war er einer der fünf
Polizeibeamten, die sich im August 2014 aus einem Hubschrauber auf
dem fast 80 Meter hohen Pfeiler der Kölner Severinsbrücke
fotografieren ließen. Die offiziell als Höhenübung deklarierten
Aktion war in Wahrheit ein aufwändig inszeniertes Abschiedsfoto.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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