Rheinische Post: Eltern in NRW: In die Klassen kommen zu viele Flüchtlinge / Philologenverband zerstritten über Flüchtlingsquote

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Der Elternverein Nordrhein-Westfalen fordert
eine Begrenzung der Zahl der Flüchtlingskinder in den Schulen. „Das
wird zu viel. Es können nicht unbegrenzt Flüchtlingskinder in die
Klassen gesteckt werden“, sagte die Vorsitzende des Elternvereins,
Regine Schwarzhoff, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen
Post“ (Freitagausgabe). „Die Schulen können das in der jetzigen Form
nicht stemmen.“ Ohne ausreichende Sprachkenntnisse hätten die
Flüchtlingskinder keine Chance, sagte Schwarzhoff: „Das frustriert
sowohl die Kinder als auch die Lehrer.“ Sie forderte das Land auf,
„viele neue Lehrer“ einzustellen, „die nur dafür da sind, den
Flüchtlingskindern Deutsch beizubringen“. Dazu könnten pensionierte
Lehrer an die Schulen zurückgeholt oder Lehramtsstudenten gewonnen
werden, schlug Schwarzhoff vor. Unterdessen widerspricht der
nordrhein-westfälische Philologenverband dem Bundesverband in der
Debatte über Höchstquoten für Flüchtlingskinder in einzelnen Klassen.
Der Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger hatte das gefordert. Ein
solcher Vorstoß sei „wenig hilfreich“, sagte der
NRW-Landesvorsitzende Peter Silbernagel der Redaktion: „Man sollte in
dieser Debatte nicht Quantität und Qualität vermengen. Eine
Gymnasialklasse mit 90 Prozent Migranten kann genauso leistungsstark
sein wie eine mit 100 Prozent Muttersprachlern.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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