Rheinische Post: FDP fordert 16.000 neue Polizisten in den Ländern

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Die FDP hat zur Neueinstellung von Polizisten
im großen Stil auch in den Ländern aufgerufen. „Die Bundesländer
müssen 16.000 Polizisten einstellen, um den Rechtsstaat
flächendeckend durchsetzen zu können“, sagte FDP-Generalsekretärin
Nicola Beer der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Mittwochausgabe). 12.000 wären allein nötig, um den aktuellen Bedarf
abzudecken, weitere 4000, um die zusätzlichen Aufgaben schultern zu
können. Der rigorose Stellenabbau sei ein „eklatanter Fehler“
gewesen, der umgehend korrigiert werden müsse. „Wer 110 wählt, muss
sicher sein, dass auch immer jemand drangeht und eingreifen kann“,
sagte Beer. Sie wolle keine Bürgerwehren in Deutschland. Deshalb
unterstrichen die FDP-Fraktionen in den Landtagen die Forderung nach
mehr Polizisten durch entsprechende Anträge in den
Haushaltsberatungen. Zuletzt hatte die Gruppe der konservativen
„Seeheimer“ in der SPD-Bundestagsfraktion die Aufstockung der
Bundespolizei um 20.000 Beamte gefordert und auch bei den
Länderpolizeien einen zusätzlich Bedarf gesehen, ohne diesen zu
beziffern.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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