Rheinische Post: Flugeinsätze bei G7-Gipfel kosteten rund 4,5 Millionen Euro

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Die Flugeinsätze von Bundespolizei, Bundeswehr
und Flugbereitschaft beim G7-Gipfel im bayerischen Elmau haben
insgesamt rund 4,5 Millionen Euro gekostet. Das geht aus der Antwort
der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im
Bundestag hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen
Post“ (Mittwochausgabe) vorliegt. Demnach hätten Bundespolizei und
Bundeswehr außerdem bei den Flügen einen CO2-Ausstoß von knapp 700
Tonnen zu verantworten, so die Linken. „Den G7-Gipfel in einem
Luxus-Schloss in den bayerischen Alpen abzuhalten, war eine
undemokratische, teure und umweltschädliche Merkel-Show“, kritisiert
die energie- und klimapolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Eva
Bulling-Schröter. 36 Hubschrauber von der Bundespolizei, neun schwere
Hubschrauber sowie drei Business-Jets der Luftwaffe seien mehr als 14
Flugtage in der Luft gewesen, hätten mehr als 200 000 Liter
Treibstoff verbrannt und die Ruhe der Anwohner und Anwohnerinnen über
Tage beeinträchtigt, so die Abgeordnete. „Für ein Treffen von sieben
Staatschefs, das 28 Stunden dauert, ein mehr als bedenkliches
Missverhältnis und massive Geldverschwendung“, sagte Bulling-Schröter
der „Rheinischen Post“.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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