Rheinische Post: Frauenunion lehnt Schwesigs Familiengeld ab

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Das von Familienministerin Schwesig geplante
Familiengeld für Teilzeit arbeitende Eltern von 300 Euro pro Kind und
Monat stößt bei der Frauenunion auf Widerstand. „Das Konzept des
Familiengeldes ist unausgegoren. Was Ministerin Schwesig plant, ist
ein zielloses Ausschütten von Geld“, sagte die Vorsitzende Annette
Widmann-Mauz der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Donnerstagausgabe). Mit diesen Mitteln könne man an anderer Stelle
mehr erreichen. „Ich halte es zudem für problematisch, einen
staatlich bestimmten Stundenumfang vorzugeben, wie viel beide
Elternteile arbeiten sollen, damit sie vom Familiengeld profitieren.“
Der Vorschlag konterkariere die Familienpolitik der vergangenen
Jahre, in denen in Infrastruktur für Familien und mit dem Elterngeld
Plus in den Wiedereinstieg in den Beruf investiert worden sei,
kritisierte Widmann-Mauz. Die Frauenunionsvorsitzende forderte
stattdessen, dass der im Koalitionsvertrag vereinbarte Rechtsanspruch
auf eine befristete Teilzeit umgesetzt werden müsse.

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Rheinische Post
Redaktion

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