Rheinische Post: Früherer EKD-Ratschef Nikolaus Schneider: Anti-Islam-Pläne der AfD sind Angriff auf Grundgesetz

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Der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen
Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, hat scharfe Kritik am
Vorstoß der AfD-Führung geäußert, der Islam sei mit dem Grundgesetz
unvereinbar. „Den Islam als ,Ideologie– zu diffamieren, ist
übergriffig“, sagte Schneider der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe): „Pauschale Urteile über den
Islam dienen nicht der Aufklärung, sondern sie schädigen das Klima
und das Zusammenleben in unserem Land.“ Schneider wandte sich auch
gegen Pläne der AfD, in ihrem Grundsatzprogramm Minarette und den
Muezzin-Ruf zu untersagen: „Die Forderung nach einem Verbot der
öffentlichen Religionsausübung für Muslime ist ein Angriff auf die im
Grundgesetz verbürgte Religionsfreiheit.“

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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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